13.05.2017 -  Bericht im Solinger Tageblatt

 

Union

Stadion-Bebauung passiert Hürde

Wann das Union-Stadion abgerissen wird, ist noch offen. Das könnte im Spätsommer passieren. Foto: cb
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Wann das Union-Stadion abgerissen wird, ist noch offen. Das könnte im Spätsommer passieren. 

Bezirksvertretung segnet Vorentwurf der überarbeiteten Pläne ab.

Von Hans-Peter Meurer

Eigentlich, so lauteten die ursprünglichen Planungen von vor 14 Monaten, sollte der Baustart einer neuen großen Wohnsiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Union- Stadions am Hermann-Löns-Weg in Ohligs im Spätsommer dieses Jahres sein. Doch der Beginn der Arbeiten wird sich um einige Monate verzögern.

Gründe hierfür sind die vielen Umwelt-, Wasser-, Boden- und Verkehrsgutachten, die in den Vorentwurf eines Bebauungsplanes einfließen mussten. Der liegt nun vor – und passierte jetzt die erste politische Hürde: Die Mitglieder der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid nahmen nicht nur das Ergebnis der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorentwurf des Bebauungsplans zur Kenntnis, sondern empfahlen einstimmig dem Ratsausschuss für Stadtentwicklung, diesem Entwurf zuzustimmen.

Dasselbe gilt auch für Änderung des Flächennutzungsplans, der geändert werden muss, weil das Gelände des ehemaligen Stadions derzeit nicht als Bauland, sondern als Freizeit- und Sportfläche ausgewiesen ist. Ferner muss auch der Regionalplan geändert werden, dessen erste Lesung in Düsseldorf in diesen Tagen beginnt.

Auf dem 36 700 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Union-Stadions mit seinem Nebenplatz will der Investor BPD (Boufonds Property Development), eine Tochter der niederländischen Rabobank, bis zu 115 neue Wohneinheiten schaffen. 67 sollen in Einfamilienhäusern, 48 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern und Tiefgaragen entstehen.

Bedenken und Anregungen von Bürgern sind aufgenommen

Gegenüber den ersten Plänen sind zahlreiche Anregungen von Bürgern aufgenommen worden. Das betrifft in erster Linie drohende Park- und Verkehrsprobleme. So werden jetzt auf dem Gelände 115 öffentliche Stellplätze für Autos festgeschrieben, 40 mehr als zuvor. Und damit der im Westen angrenzende Hochbruchwald nicht leidet, sind neue Konzepte für das Oberflächen- und Grundwassers erarbeitet.

Noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Juli soll – wenn alles normal läuft – der Entwurf zur Bauleitplanung öffentlich ausgelegt werden, heißt es von der Stadtverwaltung.

13.05.2017 -  Artikel in der Solinger Morgenpost

 

Stadion-Bebauung passiert nächste Hürde

 

(hpm) Der Baustart einer Wohnsiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Union-Stadions am Hermann-Löns-Weg sollte eigentlich im Spätsommer dieses Jahres sein. Doch der Beginn der Arbeiten wird sich um einige Monate verzögern. Gründe hierfür sind die vielen Umwelt-, Wasser-, Boden- und Verkehrsgutachten, die in den Vorentwurf eines Bebauungsplanes einfließen mussten. Dieser passierte jetzt die erste politische Hürde: Die Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid nahm das Ergebnis der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Vorentwurf des Bebauungsplans zur Kenntnis und empfahl einstimmig dem Ratsausschuss für Stadtentwicklung, diesem Entwurf zuzustimmen.

06.05.2017 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Politik soll Grünes Licht für Stadion-Abriss geben
Stimmt die Bezirksregierung zu, geht Geld aus dem Verkauf in die Kunstrasensanierung.FOTO: Köhlen Stephan
Solingen. In den nächsten Tagen wird der Bebauungsplan für Wohnhäuser auf dem Gelände in Ohligs auf den Weg gebracht. Der Abriss der Tribünen sowie der Flutlichtmasten dürfte im Herbst folgen. Von Martin Oberpriller

Für eingefleischte Fans von Union Solingen ist es immer noch ein sprichwörtlich Rotes Tuch. Doch das Ende des Fußballstadions am Hermann-Löns-Weg rückt unaufhaltsam näher. Denn für die kommenden Tage steht auf den Tagesordnungen der Bezirksvertretung (BV) Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid sowie des Planungsausschusses eine neue Beschlussvorlage der Stadt zur Umwandlung des Stadion-Areals in Bauland für mehr als 100 Wohnungen. Und sollte die Politik dann Grünes Licht zu den Plänen aus dem Rathaus geben, könnten die Tage der alten Zweitliga-Arena bereits in wenigen Wochen gezählt sein.

Tatsächlich dürfte sich die Geschichte des Stadions, das schon seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt wird und längst verfallen ist, mittlerweile auf der Zielgeraden befinden. Geht es nämlich nach den zuständigen Beamten der Verwaltung, werden die Mitglieder der BV und des Planungsausschusses nun ihre Zustimmung zu den Entwürfen des entsprechenden Bebauungsplans sowie zu einer notwendigen Flächennutzungsplanänderung erteilen.

"Sollte die Politik ein Okay geben, gehen die Planungen bei uns und beim Investor weiter", sagte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion. Wobei im Rathaus niemand ernsthaft davon ausgeht, dass es noch einmal zu Widerspruch kommt - was wiederum den Abriss des Stadions wahrscheinlich im Herbst zur Folge hat.

Vorausgegangen war all dem ein jahrelanges Tauziehen zwischen Stadt, Investor sowie Anliegern des Hermann-Löns-Weges, das vor allem die verkehrliche Situation in der Gegend zum Gegenstand gehabt hatte. So fürchtete die Bürger-Initiative Stadion Ohligs Neubebauung (BISON), durch zusätzliche Häuser würde gleichzeitig die Zahl der Autos steigen. Zudem sagte BISON eine Verschärfung der Parkplatzsituation rund um den Hermann-Löns-Weg sowie die Nebenstraßen voraus.

Ängste, die aus Sicht der Stadt genommen werden konnten. Beispielsweise verständigten sich das Rathaus und der Investor, die BPD Immobilienentwicklung GmbH mit Sitz in Köln, schon vor einigen Monaten darauf, den heutigen Parkplatz des Stadions nicht zu bebauen, so dass es in der Konsequenz später, wenn die neue Siedlung fertig ist, nach wie vor Stellplätze in einem ausreichenden Umfang geben soll.

Gleichwohl wird die Errichtung der Gebäude eine ganze Weile in Anspruch nehmen. Wohl bis 2020 wird sich das ehemalige Stadionareal samt dazugehörigem Kunstrasenplatz in eine große Baustelle verwandeln. Ziel ist es, am Ende insgesamt zwei Einzelhäuser, 32 Doppelhaushälften, 28 Reihenhäuser und sechs Mehrfamilienhäuser zu realisieren, die bis zu 110 Wohneinheiten umfassen sowie durch ihre kubische Bauform eine "hohe Qualitätsanmutung" vermitteln, wie es in der städtischen Vorlage für die Politik heißt.

Dabei ist zusätzlich geplant, bei der Freiflächengestaltung "stellenweise Elemente der bisherigen Sportanlagen als Reminiszenz" in die neue Siedlung einzubeziehen. Was indes alte Unioner nur bedingt zu trösten vermag. "Mir blutet angesichts der Entwicklung immer noch das Herz", sagte gestern Ex-Vereinspräsident Bernd Wilz, der den Club in seiner besten Zeit von 1978 bis 1983 leitete.

Quelle: RP

17.02.2017 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Pläne für Stadion-Abriss werden konkret
Solingen: Pläne für Stadion-Abriss werden konkret
Nachdem die wildwachsenden Bäume im Herbst ihr Laub verloren haben, ist die Tribüne wieder besser zu sehen. Der Anblick ist aber nicht von langer Dauer. Die Tage des Stadions sind gezählt.FOTO: mak
Solingen. Die Stadt geht weiter davon aus, dass der Abbruch des Union-Stadions im Frühjahr erfolgen kann. Doch auch wenn die Bagger später rollen, scheint der Fahrplan für die neue Siedlung nicht in Gefahr. In die Stadtkasse fließen 2,7 Millionen. Von Martin Oberpriller und Uwe Vetter

Noch steht es am Rand der Ohligser Heide. Und nachdem die wildwachsenden Bäume sowie Sträucher auf den Stehplatzstufen im Herbst ihre Blätter verloren haben, ist sogar die alte Tribüne dahinter wieder ein bisschen besser zu erkennen. Aber dies wird einzig und allein eine Momentaufnahme bleiben. Denn im Lauf dieses Jahres soll das Stadion am Hermann-Löns-Weg endgültig dem Erdboden gleichgemacht werden, damit an dem Ort, an dem Union Solingen früher einmal Zweitliga-Fußball bot, Platz für neue Häuser mit über 100 Wohnungen entsteht.

Dabei gehen die Verantwortlichen im Rathaus nach wie vor davon aus, dass der Abbruch der ehemaligen Sportanlage in Ohligs schon in Kürze möglich sein dürfte, wie Stadtdirektor Hartmut Hoferichter am Donnerstag auf Anfrage bestätigte. Gleichwohl gibt es auch einige Unsicherheiten, die am Ende die Abrissbirne ab- sowie den ursprünglichen Zeitplan ausbremsen könnten. So beginnt beispielsweise in weniger als zwei Wochen, am 1. März, die Brutzeit der Vögel, während der das Fällen von Bäumen untersagt ist - was wiederum dazu führen könnte, den Abriss hinauszuschieben.

Doch ob die Bagger nun im Frühjahr oder erst im Herbst rollen: Die Tage des Stadions sind in jedem Fall gezählt. Und auch der Gesamtfahrplan für die neue Siedlung ist nicht in Gefahr. So will der Investor, die Entwicklungsgesellschaft BPD Immobilienentwicklung, sein Solinger Neubauprojekt fortan auf der firmeneigenen Internetseite aufführen, so dass sich Interessenten in eine Liste eintragen können. "Und zudem werden wir mit dem Vorhaben weiter auf Messen präsent sein", kündigte der bei BPD zuständige Projektentwickler Joachim Siepmann im Gespräch mit unserer Redaktion an.

Indes bleiben bis zum endgültigen Beginn der Bauarbeiten auf dem alten Stadion-Areal nach wie vor einige Aufgaben zu erledigen. So stehen zum Beispiel zunächst ein weiteres Mal zusätzliche Bohrungen innerhalb des Geländes auf dem Plan der Verantwortlichen - wobei diese Arbeiten klären sollen, welche Erdbereiche "abgetragen und ausgewechselt werden müssen", wie Stadtkämmerer Ralf Weeke gestern betonte.

Was wiederum von entscheidender Bedeutung für die chronisch klamme Solinger Stadtkasse ist. Denn ein genaues "Bodenmanagement" ist eine Bedingung für einen rechtsgültigen, von den zuständigen politischen Gremien verabschiedeten Bebauungsplan. Und dieser stellt wiederum eine Grundvoraussetzung dafür dar, dass der Kaufpreis für das alte Stadiongelände am Ende auf dem städtischen Konto gutgeschrieben werden kann.

Zwar habe der Investor das Areal bereits vor einiger Zeit erworben, unterstrich Ralf Weeke am Donnerstag noch einmal in diesem Zusammenhang. Gleichwohl, so der Kämmerer, würden die vereinbarten 2,7 Millionen Euro aber erst zu dem Zeitpunkt fließen, zu dem mit dem Bau der neuen Häuser begonnen worden sei.

Im Rathaus rechnet man damit, dass die Kaufsumme für den Haushalt 2018 zu einer satten Zusatzeinnahme führen wird, während der Investor selbst vor dem Baustart noch andere Ausgaben zu stemmen hat. Beispielsweise sind allein für die anstehenden Abrissarbeiten rund 800.000 Euro einkalkuliert.

Quelle: RP

09.12.2016 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Stadion-Parkplatz in Ohligs bleibt erhalten
Solingen: Stadion-Parkplatz in Ohligs bleibt erhalten
Wo früher Fans, Spieler und Funktionäre von Union Solingen ihre Autos abstellten (o.), soll auch nach dem Bau der neuen Siedlung Stellflächen bleiben. Die geplante Siedlung (u.) würde nur unwesentlich kleiner. Zwei Doppelhaushälften sollen auf dem Areal des einstigen Betriebshofes entstehen.FOTO: Kempner / Grafik: Archiv
Solingen. Mit einem Flächentausch wollen Stadt und Investor dafür sorgen, dass 70 Stellplätze trotz der geplanten Häuser nicht wegfallen. Statt des Parkplatzes soll der alte Betriebshof teilbebaut werden. So stünden weiter genug Stellflächen bereit. Von Martin Oberpriller

Die Planungen schreiten weiter zügig voran. Läuft alles wie vorgesehen, werden im kommenden Frühling die Abrissbagger am Hermann-Löns-Weg in Ohligs anrücken, um das alte Union-Stadion dem Erdboden gleich zu machen. Auf dem Gelände sollen in den kommenden Jahren Häuser mit mehr als 100 neuen Wohnungen entstehen - was indes in den zurückliegenden Monaten immer wieder zu teils massiven Protesten der Anwohner führte.

Vor allem die Mitglieder der Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung (Bison) liefen gegen das Bauvorhaben in der bisher vorgesehenen Form Sturm. Sie fürchten für das Wohnviertel rund um den Hermann-Löns-Weg eine Zunahme des Verkehrs bei gleichzeitiger Reduzierung der vorhandenen Parkmöglichkeiten. Aber jetzt kommt erstmals Bewegung in die Auseinandersetzung, die zu einem Ende des Konflikts führen könnte. Denn wie ein Sprecher des Investors BPD Immobilienentwicklung gestern auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, ist das deutschlandweit tätige Unternehmen inzwischen von seiner Planung abgerückt, den Parkplatz neben dem alten Stadion ebenfalls mit Wohnhäusern zu bebauen.

FOTO: Kempner Martin

"Wir werden in diesem Bereich auf die Errichtung der eigentlich vorgesehenen sechs Reihenhäuser verzichten", sagte der bei BPD zuständige Projektentwickler Joachim Siepmann. Dies hat wiederum zur Folge, dass die 70 Abstellplätze für Autos auch nach Abschluss des Neubauprojekts in Ohligs erhalten bleiben werden. Damit kommt der Investor den Aktiven von Bison entgegen, obwohl eine von der Stadt zweimal durchgeführte Verkehrszählung - zuletzt im vergangenen Juni - zu dem Ergebnis gekommen war, dass durch die Baupläne keineswegs mit einer übermäßigen Mehrbelastung durch Verkehr zu rechnen sei.

Dabei bedeutet der Wegfall der Bebauung auf dem Stadion-Parkplatz gleichwohl nicht, dass die neue Siedlung entscheidend kleiner wird. In einer Vorlage der Stadt Solingen zu dem Verkehrskonzept Hermann-Löns-Weg informierte die Verwaltung nämlich bereits Ende November die Mitglieder der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid sowie die Politiker im Planungsausschuss über einen geplanten Flächentausch, mit dessen Hilfe dem Investor ein Ersatzareal zur Verfügung gestellt werden könnte.

So ist nun vorgesehen, das Grundstück des ehemaligen Betriebshofs am Hermann-Löns-Weg für Wohnhäuser freizugeben. Dort sollen nach den Vorstellungen der Verantwortlichen Teile des heutigen Friedhofsparkplatzes für zwei Doppelhausanlagen, also vier Häuser, genutzt werden - was zusammen mit einem weiteren neu geplanten Doppelhausbau im Bereich des Stadions einen Wegfall von gerade einmal zwei Wohneinheiten im Vergleich zu der bisherigen Konzeption bedeuten würde.

Ein Vorhaben, das für alle Beteiligten akzeptabel erscheint. Der Investor wäre in der Lage, seine ursprünglichen Planungen mit 67 Häusern und 115 Wohnungen nahezu unverändert realisieren zu können. Die Stadt wiederum müsste aufgrund des Flächentausches keine Abstriche bei den Einnahmen durch den Grundstücksverkauf befürchten. Und die Ängste der Anwohner vor einem Park-Chaos am Hermann-Löns-Weg könnten ebenfalls zerstreut werden - zumal die 70 Stellplätze neben dem Stadion nicht die einzigen Abstellmöglichkeiten wären, die dauerhaft erhalten blieben. Denn da das Grundstück des alten Betriebshofs lediglich teilweise bebaut werden soll, stünden dort nach Abschluss der Arbeiten auch noch einmal rund 22 Parkplätze für Friedhofsbesucher langfristig zur Verfügung.

Quelle: RP

14.11.2016 -  Artikel in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Baustart für Stadion-Ersatz im Frühjahr
Solingen. Im neuen Jahr soll das Union-Stadion in Ohligs abgerissen werden. Dort sollen Wohnungen entstehen. Zeitgleich beginnt die Stadt mit dem Bau des Ersatz-Sportplatzes Josefstal. Die Pflege des Stadions wurde inzwischen ganz eingestellt.Von Martin Oberpriller

Die Zeichen für das nahende Ende sind kaum noch zu übersehen. Nachdem die Stadt Solingen schon seit Jahren die Haupttribüne sowie die Stehtraversen des alten Union-Stadions in Ohligs nicht mehr instand hält, haben die Verantwortlichen im Rathaus seit einigen Monaten auch die Pflege des ehemaligen Spielfeldes aufgegeben. Mit der Folge, dass nun nicht mehr nur die Zuschauerränge der Arena durch wildwachsendes Grün einem Dschungel gleichen. Vielmehr sprießen auf dem Acker, der früher einmal ein formidabler Fußballrasen war, inzwischen ebenfalls kleine Bäume sowie Sträucher.

Gleichwohl werden diese Pflanzen dort nicht lange stehen können. Denn für das kommende Frühjahr ist der Abriss des Stadions am Hermann-Löns-Weg sowie des daneben liegenden Kunstrasenplatzes geplant, die beide über 100 Wohneinheiten in einer in Gänze neu zu errichtenden Siedlung weichen müssen. Und zeitgleich werden dann auch im einige Kilometer entfernten Josefstal die Bagger rollen. Der Grund dafür: Parallel zu den Arbeiten auf dem alten Stadion-Areal wird in Aufderhöhe der Ersatz-Sportplatz gebaut. Dieser soll nach seiner Fertigstellung den bisher in Ohligs spielenden Mannschaften zu einer neuen sportlichen Heimat werden.

Das bestätigte jetzt ein Sprecher der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion. "Der Baustart im Josefstal ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen", hieß es aus dem Solinger Rathaus, wo man davon ausgeht, mit dem neuen Sportplatz in Aufderhöhe eine adäquate Ersatzlösung für die betroffenen Sportler gefunden zu haben.

Dabei trat die Stadt vergangene Woche zum wiederholten Male all jenen Stadion-Nostalgikern entgegen, die glauben, die Verwaltung opfere die traditionsreiche Spielstätte mit ihrer glanzvollen Vergangenheit gleichsam auf dem Altar des schnöden Mammons. "Das Union-Stadion hätte schon aus reinen Sicherheitsüberlegungen heraus keine Zukunft", betonte in diesem Zusammenhang beispielsweise der Leiter des Stadtdienstes Sport und Freizeit, Horst Schulten.

Der Hintergrund: In den zurückliegenden Jahren wurden - hauptsächlich unter dem Eindruck der Loveparade-Katastrophe in Duisburg 2010 - die Anforderungen an moderne Veranstaltungsstätten deutlich verschärft. Wobei vor allem den Fluchtwegen eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteilwurde - die tatsächlich eine sprichwörtliche Achillesferse des Ohligser Stadion darstellen.

So führt mit dem Hermann-Löns-Weg lediglich eine, zudem noch reichlich enge Straße zum Stadion. "Dort war der Platz bereits früher bei gut besuchten Spielen der Union in der Zweiten Bundesliga sehr knapp", erinnerte sich Horst Schulten jetzt noch einmal an die alten Zeiten, in denen regelmäßig tausende Fans die Partien im Stadion verfolgten.

Eine Vorstellung, die heutzutage vollkommen ausgeschlossen erscheint. Denn bei der Loveparade vor sechs Jahren waren es ja gerade die viel zu engen Fluchtwege gewesen, die am Ende zu der Tragödie mit 21 Toten sowie weit mehr als 500 Verletzten führten. Damals begegneten sich in Duisburg in einem Tunnel Besucher, die abreisen wollten, und Gäste, die auf das Veranstaltungsgelände drängten - mit der Konsequenz, dass viele Menschen in der in Panik geratenden Masse erdrückt wurden.

Ein Alptraum-Szenario für jeden Großveranstalter und für Horst Schulten der Beleg dafür, dass das Stadion in Ohligs längst nicht mehr für Fußballspiele geeignet ist. "Partien mit 4000 oder 5000 Zuschauern sind am Hermann-Löns-Weg inzwischen undenkbar", sagte der zuständige Stadtdienstleiter.

Gleichwohl löst das bevorstehende Ende des alten Stadions bei vielen, die solch gut besuchte Spiele selbst noch als Fußballer miterlebt haben, eine eher gedrückte Stimmung aus. Für Adolphe Diop, der in den 90er Jahren einige Saisons für Union Solingen die Fußballschuhe schnürte, kommt der bevorstehende Abriss beispielsweise "der Zerstörung von Kultur" gleich. "Immerhin sind dort ganze Generationen von Solingern regelmäßig hingegangen", gab der Ex-Spieler, der heute in Hessen unter anderem eine Fußball-Akademie leitet, vor kurzem im Gespräch mit unserer Redaktion zu bedenken.

Verhindern lässt sich der Abriss indes nicht mehr. "Wir befinden uns weiter in den Planungen", sagte nun einmal mehr ein Sprecher des Investors BPD Immobilienentwicklung. Am Hermann-Löns-Weg sollen 67 Häuser mit bis zu 115 Wohnungen gebaut werden. Zudem schwebt dem Investor aber auch eine irgendwie geratete Erinnerung ans Stadion vor.

Quelle: RP

01.11.2016 -  Bericht im Solinger Tageblatt

 

Hermann-Löns-Weg

Union-Stadion: Baustart im Sommer 2017

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Bebauungsplan ist noch nicht in trockenen Tüchern. Tribünen-Abriss erfolgt erst im Frühjahr.

Von Hans-Peter Meurer

Die Bebauung des ehemaligen Fußballstadions am Hermann-Löns-Weg in Ohligs wird sich nicht groß verzögern. Wie geplant soll spätestens im Sommer nächsten Jahres Baustart sein. „Aus unserer Sicht ist es realistisch, dass das Bauvorhaben auf dem Areal des ehemaligen Hermann-Löns-Stadions dann starten kann“, stellte am Montag Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) fest. Aber noch fehlt das Baurecht.

Auf dem 36.700 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Union-Stadions mit seinem Nebenplatz will der Investor BPD (Boufonds Property Development), eine Tochter der niederländischen Rabobank, bis zu 115 neue Wohneinheiten schaffen. 67 sollen in Einfamilienhäusern, 48 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern entstehen, die an eine Tiefgarage angebunden werden.

Eigentlich wollte die Stadt im Einvernehmen mit dem Investor BPD Immobilienentwicklung GmbH den Bebauungsplan, wenn auch bereits mit einer kleinen Verspätung, im September offenlegen. Doch dies ist nicht erfolgt. Das soll jetzt zur Jahreswende geschehen, damit der Stadtrat Anfang 2017 den Satzungsbeschluss verabschieden kann. Damit verzögert sich zumindest der Abriß der Tribüne. Der war eigentlich schon für diesen Herbst vorgesehen. „Wir gehen jetzt davon aus, dass dies im Frühjahr erfolgen wird“, sagte am Montag Joachim Siepmann. Er ist verantwortlicher Projektentwickler beim Investor BPD.

Aktuell werde noch an Bausteinen zum Umweltplan gearbeitet. Dabei handele es sich um eine detaillierte Erschließungsplanung und um ein Boden-Management-Konzept, erläuterte Siepmann. Dennoch gehen die Stadtverwaltung und der Investor davon aus, dass der Bebauungsplan rechtzeitig rechtskräftig wird und sich somit am geplanten ersten Spatenstich im Sommer nichts ändere.

Doch die Zeit wird knapp. Das Stadionareal ist derzeit noch als Grünfläche und Sportstätte sowohl im Flächennutzungsplan als auch im Regionalplan ausgewiesen. Ein Änderungsantrag liegt der Bezirksregierung vor. „Wir warten jetzt auf eine Antwort“, sagte Hoferichter.

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung ist im Herbst 2015 erfolgt. Von Anwohnern vorgebrachte Bedenken und Kritikpunkte werden in den Bebauungsplan eingearbeitet.

14.08.2016 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Wohnungen auf Stadion-Areal sind Renner
Solingen: Wohnungen auf Stadion-Areal sind Renner
Das alte Stadion ist längst sich selbst sowie der Natur überlassen
FOTO: Köhlen Stephan
Solingen. Es gibt bereits über 100 Vormerkungen für das neue Quartier, das anstelle des alten Union-Stadions entstehen soll. Zudem will Investor BPD in der Parkplatzfrage auf Anwohner am Hermann-Löns-Weg zugehen. Projekt liegt im Zeitplan. Von Martin Oberpriller 

Noch existieren die neuen Häuser einzig auf einigen Planskizzen sowie in den Vorstellungen der Architekten. Aber das hält viele Leute offensichtlich nicht davon ab, sich schon einmal einen Platz in den Gebäuden zu sichern. Jedenfalls ist die Liste der Vormerkungen für eine Wohnung in dem zukünftigen Wohngebiet am Hermann-Löns-Weg in Ohligs bereits ein knappes Jahr vor dem anvisierten Baustart ziemlich lang.

Das bestätigte jetzt der beim Investor BPD Immobilienentwicklung zuständige Projektentwickler Joachim Siepmann auf Anfrage unserer Redaktion. "Wir haben inzwischen Vormerkungen in einem dreistelligen Bereich", sagte Siepmann, der dementsprechend optimistisch ist, dass der Zeitplan für die Errichtung der 67 Wohnhäuser mit bis zu 115 Wohnungen auf dem Gelände des alten Union-Stadions am Rande der Ohligser Heide eingehalten werden kann.

Tatsächlich laufen die Vorbereitungen nicht allein bei dem Immobilienentwickler mit Sitz in Köln mittlerweile auf Hochtouren. Auch im Solinger Rathaus werden die Arbeiten für das neue Wohnquartier weiter vorangetrieben. Beispielsweise soll noch im Herbst der Bebauungsplan mit der Vorlage in den zuständigen politischen Gremien auf den Weg gebracht werden, so dass der Abriss des Stadions im Frühjahr 2017 über die Bühne gehen könnte.

Man liege gut in der Zeit, betonte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter in diesem Zusammenhang. Und auch in einem anderen Punkt sind alle Beteiligten zuversichtlich. Nachdem vor einigen Wochen eine neue Parkregelung am Hermann-Löns-Weg eingeführt wurde, liegen bei der Stadt diesbezüglich zwar noch keine Ergebnisse über die Auswirkungen der Maßnahme vor. "Das müssen wir noch etwas länger beobachten", sagte Stadtdirektor Hoferichter. Gleichwohl hoffen er und die anderen Verantwortlichen im Rathaus, mit Hilfe des verbesserten Parksystems Bedenken bei den alteingesessenen Anwohnern am Hermann-Löns-Wege zerstreuen zu können.

Diese hatten in der Vergangenheit immer wieder moniert, die Parkplatz- sowie die Verkehrssituation werde sich in ihrem Viertel nach der Fertigstellung der neuen Siedlung merklich verschlechtern - wobei inzwischen auch noch von anderer Seite für eine Entspannung gesorgt werden könnte.

Nach Informationen unserer Redaktion gibt es beim Investor BPD Immobilienentwicklung nämlich Überlegungen, die Anzahl der ursprünglich einmal vorgesehenen Stellplätze innerhalb der Siedlung spürbar zu erhöhen. Projektentwickler Siepmann wollte sich dazu am Freitag indes noch nicht explizit äußern, versicherte aber gleichzeitig, sein Unternehmen nehme Einwände von Bürgern stets sehr ernst und versuche - wo es möglich sei -, solche Anregungen in die eigenen Überlegungen und Pläne mit einzubeziehen.

Das gilt im Übrigen auch für die Fußballfans von Union Solingen, die es bis zum heutigen Tag nicht verwunden haben, dass die traditionsreiche Spielstätte ihres Vereins für immer verschwinden wird. Deshalb sieht der Investor vor, die Erinnerung an das einstige Zweitliga-Stadion wach zu halten, obwohl es aufgrund des maroden Zustandes der Anlage ausgeschlossen ist, dass Teile der Arena, etwa die Stehtraversen in den einstigen Kurven, stehenbleiben können.

"Es wird auf jeden Fall eine Hommage an das Stadion geben", kündigte Joachim Siepmann an. So sei es zum Beispiel durchaus denkbar, die Form der angesprochenen Stehkurven in die Gesamtkonzeption der Siedlung im Solinger Westen zu integrieren.

Allerdings werden sich sowohl die Union-Anhänger, als auch die neuen Bewohner in Ohligs noch eine Zeit lang gedulden müssen, ehe alle Pläne umgesetzt sein werden. Nach dem Abriss der Arena in einigen Monaten werden die ersten Häuser voraussichtlich im Sommer des übernächsten Jahres bezugsfertig sein. Und das ganze Quartier soll dann rund zwei Jahre später, im Sommer beziehungsweise im Herbst 2020, stehen.

Quelle: RP

07.07.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Verkehr

Neue Parkregelung am Hermann-Löns-Weg

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Die neue Parkordnung soll den Verkehrsfluss stärken.

Auf dem Hermann-Löns-Weg gelten beim Parken ab sofort neue Regelungen. Das teilt die Stadt am Donnerstag mit.

Konnten Fahrzeuge bisher auf einer Seite abgestellt werden, gilt nun zwischen Hausnummer 1 und 36 versetztes Parken auf beiden Straßenseiten. Die Parkflächen sind markiert; wo nicht geparkt werden darf, ist ein absolutes Halteverbot beschildert. Die neue Regelung war von der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid im April beschlossen worden. 

Grundlage waren vor allem die Ergebnisse, die ein von der Verwaltung beauftragtes Verkehrsgutachten geliefert hatte. Das alternierende Parken verbessere die Begegnungssituation von Fahrzeugen, verringere die Geschwindigkeit und trage dazu bei, dass die Durchfahrt für diejenigen, die nicht dort wohnen, unattraktiver wird. Fachleute aus der Verwaltung hatten die Empfehlungen vor Ort mit einigen Anliegern erläutert.

In der Vergangenheit hatte das einseitige Parken immer wieder zu Problemen geführt: Da der Hermann-Löns-Weg über eine langen Abschnitt nur einspurig zu befahren war, konnten entgegenkommende Fahrzeuge nur an Grundstücksausfahrten ausweichen. Es entstanden Wartezeiten, die zu Rückstaus führten, teilweise bis über die Kreuzung Schwanenstraße hinaus. Durch die neue Regelung entstehen nun Zonen für den Begegnungsverkehr. Auch für die geplante Bebauung des Geländes am Hermann-Löns-Stadion ist die neue Regelung bereits ausgelegt. Die Parkplätze sind so angeordnet, dass auch größere Fahrzeuge in das neue Wohngebiet einfahren können. red

16.06.2016 -  Artikel in der Solinger Morgenpost

 

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Solingen

Pläne für die Stadion-Bebauung liegen im Zeitplan
Solingen: Pläne für die Stadion-Bebauung liegen im Zeitplan
Diesen Entwurf hat der Investor vorgestellt.FOTO: Kempner, Martin

Demnach sollen das Stadion sowie der benachbarte Kunstrasenplatz wie geplant im Frühjahr 2017 abgerissen sein, damit danach mit den Bauarbeiten für 67 Einfamilien- sowie sechs Mehrfamilienhäuser mit 115 Wohneinheiten begonnen werden kann.

Ein entsprechender Bebauungsplan, der ursprünglich noch vor der Sommerpause kommen sollte, wird nach derzeitigen Plänen im September vorliegen. Bis zum Jahr 2020 will der Investor BPD Immobilienentwicklung mit Sitz in Köln eines der größten Bauvorhaben der zurückliegenden Jahre im Solinger Westen realisieren.

(or)

15.06.2016 -  Bericht im Solinger Tageblatt

 

Ohligs

Stadion: Baustart im Frühjahr 2017

Der Rasen ist noch erkennbar, doch die Stehplatzränge und auch die Tribüne des ehemaligen Fußballstadions am Hermann-Löns-Weg sind inzwischen zugewuchert. 115 neue Wohneinheiten sollen hier gebaut werden, 67 in Einfamilien- und 48 in Mehrfamilienhäusern. Foto: Christian Beier
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Der Rasen ist noch erkennbar, doch Stehplatzränge und die Tribüne des Fußballstadions sind inzwischen zugewuchert. 115 neue Wohneinheiten sollen hier gebaut werden, 67 in Einfamilien- und 48 in Mehrfamilienhäusern. Schon im Herbst könnte der Abriss der Tribüne erfolgen.

Der Entwurf des Bebauungsplans kommt erst nach den Sommerferien in die politischen Gremien.

Von Hans-Peter Meurer

Die Bebauung des ehemaligen Fußballstadions am Hermann-Löns-Weg in Ohligs wird sich nicht verzögern. Wie geplant soll im Frühjahr/Sommer 2017 Baustart sein. „Aus unserer Sicht ist es realistisch, dass das Bauvorhaben auf dem Areal des ehemaligen Hermann-Löns-Stadions dann starten kann“, stellte gestern Stadtdirektor Hartmut Hoferichter (parteilos) fest.

„Im Einvernehmen mit dem Investor planen wir, den Bebauungsplan mit einer kleinen Verspätung im September offenzulegen, aktuell wird unter anderem an der vertieften Erschließungsplanung und an weiteren Bausteinen zum Umweltplan gearbeitet“, sagte Hoferichter. „Wir gehen davon aus, dass der Bebauungsplan rechtzeitig rechtskräftig wird und sich somit am geplanten Ablauf nichts ändert.“

Doch die Zeit wird knapp. Noch in den letzten Tagen hieß es in der Fachverwaltung, dass sich der Baustart verzögern könne. Gründe dafür seien die vielen Gutachten und Expertisen, die derzeit noch ausgewertet und im Bebauungsplanentwurf eingearbeitet müssten.

Auf dem 36 700 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Union-Stadions mit seinem Nebenplatz will der Investor BPD (Boufonds Property Development), eine Tochter der niederländischen Rabobank, bis zu 115 neue Wohneinheiten schaffen. 67 sollen in Einfamilienhäusern, 48 Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern entstehen.

Zunächst muss aber Baurecht geschaffen werden. Denn das Stadionareal ist derzeit noch als Grünfläche und Sportstätte sowohl im Flächennutzungsplan als auch im Regionalplan ausgewiesen. Daher muss ein Bebauungsplan her.

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung hierzu ist erfolgt: Im Herbst vergangenen Jahres wurden dabei in der OTV-Halle einige Kritikpunkte laut, die vornehmlich von der Bürgerinitiative Bison, einem Zusammenschluss von Anwohnern des Hermann-Löns-Weges, der Teichstraße und des Theodor-Storm-Weges, vorgetragen wurden. Dabei ging es insbesondere um das zukünftig zu erwartende Verkehrsaufkommen. Anwohner bezweifelten die Zahlen, die ein Gutachter nach Verkehrszählungen ermittelt hatte. „Wir haben dem Wunsch der Anwohner Rechnung getragen und nochmals eine Verkehrszählung auf der Teichstraße durchgeführt“, sagte gestern Sonja Häcker vom Stadtdienst Mobilität.

Entwurf des Bebauungsplans ist derzeit noch in Arbeit

RECHTSKRAFT

BEBAUUNGSPLAN Hat der Solinger Stadtrat über den Satzungsbeschluss entschieden, tritt der neue B-Plan noch nicht direkt in Kraft. Laut Gesetz muss zunächst noch die Bezirksregierung die Änderung im Flächennutzungs- und im Regionalplan genehmigen. BAUANTRAG Erst wenn dies erfolgt ist, kann der Investor einen Bauantrag stellen. Das wird jetzt frühestens im Sommer 2017 der Fall sei.

 

Deren Ergebnisse und die der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung, finden jetzt Eingang in das städtebauliche Konzept und damit in den Bebauungsplanentwurf. Der wird im Spätherbst einen Monat lang öffentlich ausgelegt. Hierzu können dann Bürger nochmals schriftlich Einwände vorbringen. Danach entscheidet der Stadtrat über den Satzungsbeschluss.

20.05.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Ohligs

Anwohner beklagen zunehmenden Verkehr

In diesem Bereich will die Stadt den Verkehr beruhigen. Foto: Verkehrsbüro
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In diesem Bereich will die Stadt den Verkehr beruhigen. 

Die Bürger-Initiative Stadion Ohligs Neubebauung (Bison) erneuert ihre Forderung, dass schon vor der Bebauung des Union-Stadions Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die angespannte Verkehrslage auf dem Hermann-Löns-Weg zu beruhigen.

In den vergangenen Jahren habe sich das Aufkommen durch Vogelpark- und Heidebesucher sowie durch Fußballanhänger (Brabant) stark erhöht. Die Folge: wildes und unkontrolliertes Parken, so dass Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen, so ein Sprecher der Initiative. Die Stadt will in einem ersten Schritt nur den Verkehr im oberen Teil des Hermann-Löns-Weges beruhigen. jtü

20.05.2016 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

 | 00.00 Uhr

Solingen

Weitere Verkehrszählung im Unterland
Solingen: Weitere Verkehrszählung im Unterland
$ Im oberen Bereich des Hermann-Löns-Weges soll alternierendes Parken den Begegnungsverkehr verbessern.FOTO: Köhlen, Stephan (TEPH)

Vor rund sechs Wochen hat die Deutsche Bahn ihre Arbeiten an der Bahnbrücke Teichstraße beendet. Und mit der Aufhebung der monatelangen Sperrung ist im Unterland nach und nach wieder der Alltag auf den eigentlich verkehrsberuhigten Straßen rund um das Ohligser Stadion eingekehrt. Die Zahl der Autos in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden hat auf dem Pendler-Schleichweg zwischen Bonner Straße und Walder Straße kontinuierlich zugenommen.

Die Verkehrssituation ist ewiges Diskussionsthema unter den Anwohnern, die befürchten, dass sich diese mit der geplanten Wohnbebauung noch verschlechtern werde. "Wir haben Verständnis dafür, dass die Stadt heute noch kein Gesamtpaket für den Bereich Hermann-Löns-Weg / Teichstraße schnüren kann, weil es in Abhängigkeit der Baumaßnahme und deren Entwicklung steht", heißt es in einer Erklärung der Bürgerinitiative BISON. Allerdings gebe es Erwartungen, wie auch heute schon "durch bescheidene Maßnahmen ordnend auf das gesamte Verkehrsgeschehen eingegriffen werden könnte".

! Eigentlich als Hindernis angelegt verfehlen die zu flachen und zu langen Asphaltkissen auf der Teichstraße ihre Wirkung.FOTO: Kempner, Martin (mak)

Erstes Projekt ist die in der jüngsten Sitzung des Bezirksvertretung Ohligs / Aufderhöhe / Merscheid beschlossene Neuordnung des Parkraums im obereren Bereich des Hermann-Löns-Weges. Das versetzte Parken soll den Begegnungsverkehr verbessern, zugleich aber auch den Schleichweg unattraktiver machen. "Ende Juni / Anfang Juli soll die Maßnahme bereits umgesetzt werden", sagt eine Stadtsprecherin. Aufgrund des derzeit schlechten Zustandes der Fahrbahn werde (vorerst) auf Markierungen verzichtet, auch baulich werden die Stellflächen nicht umschlossen. "Das alternierende Parken wird durch die Beschilderung eines absoluten Halteverbotes geregelt", lautet die Aussage aus dem Rathaus.

Diese minimale Umsetzung hält die Bürgerinitiative für unzureichend: "Das Vorbild Teichstraße zeigt, dass Maßnahmen ihren Sinn verlieren, wenn sie schlecht geplant und mangelnd betreut werden". BISON nennt als Beispiele die zu flachen Asphaltkissen, die mit hoher Geschwindigkeit genommen werden können. Oder verblasste Markierungen, die die Straße vom Gehweg ohne Wirkung abtrennen. Hier kündigt die Verwaltung an, nicht nur die Markierungen auf dem Abschnitt zwischen Bahnbrücke und Ludwig-Richter-Weg zu erneuern, sondern es wird auch die Möglichkeit einer baulichen Anlage des Gehweges und die Erneuerung der Aufpflasterung in Erwägung gezogen. "Zudem wird geprüft, inwieweit das Parken auf der Teichstraße in den Begegnungszonen und vor der Pumpstation unterbunden werden kann", so die Stadtsprecherin.

Die Verwaltung will in jedem Fall noch am endgültigen Konzept feilen, was eine erneute Verkehrszählung mittels Videoerfassungsgerät unterstreicht. Diese erfolgt Anfang Juni im Bereich der Einmündung Theodor-Storm-Weg / Teichstraße am selben Wochentag sowie zu denselben Zeiten am Vor- und Nachmittag, in denen auch die Werte im März ermittelt worden waren. So soll eine direkte Vergleichbarkeit erzielt werden.

"Hierbei soll auch der Verkehr aus dem Theodor-Storm-Weg aufgenommen und ausgewertet werden, um eine ergänzende Aussage zum möglich höheren Anteil des Durchgangsverkehrs zu erhalten." Die Parallelstrecke zur Walder Straße hatte das Hildener Gutachterbüro bei seinen ersten Messungen nicht berücksichtigt.

Quelle: RP
18.05.2016 - Schreiben an den Stadtdienst Planung
Schreiben an den Stadtdienst Planung 201
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05.05.2016 -  Richtigstellung im Solinger Tageblatt

 

Kurz notiert

Bison ist für Stadionbebauung

Die Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung (Bison) ist nicht gegen ein Neubaugebiet auf dem Stadiongelände. Das stellte ein Sprecher klar. Er betonte, dass man den Prozess konstruktiv begleite. ate

04.05.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Parkplatzsorgen

Verkehr am Stadion: Initiative erneuert Kritik

Stadtdirektor bietet Dialog und Ortstermin an.

Von einer „Verharmlosungsstrategie“ der Stadtverwaltung ist in einem Flugblatt der Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung (Bison) die Rede. Darin beklagen die Gegner des geplanten Neubaugebiets, dass ihre Parkplatzsorgen nicht ernst genommen würden und dass der Gutachter sich nicht auskenne. Das ärgert Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Der Gutachter sei oft vor Ort unterwegs gewesen, sagte er. Der Beigeordnete setzt auf den Dialog mit den Anwohnern. Mitte Mai werde es ein Treffen geben, bei dem Details des geplanten versetzten Parkens besprochen werden. Außerdem kündigte er an, dass es nach der Wiedereröffnung der Teichstraße eine erneute Verkehrszählung geben werde. ate

29.04.2016 - Flyer Parkraumneuregelung
Parkraumneuregelung.pdf
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12.04.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Ohligs

Anwohner parken am Stadion versetzt

Die neue Parkordnung soll den Verkehrsfluss stärken. Foto: Beier
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Die neue Parkordnung soll den Verkehrsfluss stärken. 

Neue Regelung für den Hermann-Löns-Weg.

Von Philipp Müller

Einstimmig machte die Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid jetzt den Weg für eine neue Parkordnung am Hermann-Löns-Weg frei. Zehn Parkplätze fallen auf der Straße weg, die anderen werden versetzt angelegt, so dass freie Bereiche auf der Straße entstehen, in denen der Begegnungsverkehr auf der engen Straße besser fließen kann.

Die Neuregelung ist Teil der Maßnahmen rund um das Projekt, auf dem ehemaligen Union-Stadion-Gelände eine Neubausiedlung zu bauen. Ein Verkehrsgutachten aus dem letzten Jahr hatte den Umbau der Straße empfohlen und zugleich festgestellt, dass der Hermann-Löns-Weg auch den zusätzlichen Verkehr der neuen Straße gut verkraften werde. Dies auch dann, wenn etwa auf dem Schützenplatz ein Zirkus gastiere und die Straße am Stadion als Ausweichfläche für Parkplatzsuchende diene. „Genau diesen Fall hatten wir während der Zeit des Gutachtens“, erklärte die Sonja Häcker, Abteilungsleiterin Mobilität der Stadt, den Bezirksvertretern.

In der Sitzung waren auch Anwohner anwesend. Sie befürchten, dass die Teichstraße als Nebenstrecke zur Hildener Straße überlastet sei. Im Moment ist die Straße wegen der Bauarbeiten der Bundesbahn an der Strecke zwischen Ohligs und Hilden gesperrt. Noch vor den Sommerferien soll es eine erneute Verkehrszählung in diesem Bereich geben. Zudem, das erklärte Häcker, dokumentiere man Schäden, die durch den Umbau durch die Bahn entstehen würden. Die Bahn müsse anschließend die Straße wieder instand setzen.

Zugleich würden die verkehrsberuhigenden Maßnahmen an der Straße überprüft, gegebenenfalls erneuert. Die Entschleunigung der Straße soll es dem Durchgangsverkehr weniger schmackhaft machen, die Teichstraße nebst Hermann-Löns-weg als Ausweichstrecke zu nutzen.

08.04.2016 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

 | 00.00 Uhr

Solingen

Neuer Streit um Parkplätze am Hermann-Löns-Weg
Solingen. Die Neuordnung der Parkplätze am Hermann-Löns-Weg in Ohligs sorgt weiter für Ärger. Nachdem die Verwaltung für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid am 11. April zuletzt eine Vorlage erstellt hatte, in der versetzte Parkplätze auf der Straße vorgesehen sind, meldete sich jetzt erneut die Bürgerinitiative BISON zu Wort und griff die Stadt scharf an. 

Die Initiative fühlt sich nach wie vor nicht ausreichend in Planungen eingebunden. Man werde vor vollendete Tatsachen gestellt, moniert BISON in einer E-Mail an den zuständigen Stadtdienst Planung. "Es bleibt der Eindruck, dass Bürgerinitiativen in Wirklichkeit lästig sind und hinter den Kulissen eher als lästig betrachtet werden", heißt es in dem Schreiben.

Vorwürfe, die die Stadt nicht unwidersprochen lassen will. Die Mail "in Sachen Beteiligung an der Parkraumneuordnung Hermann-Löns-Weg" habe ihn "schon etwas verwundert", antwortete gestern Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Einerseits sei die Neuordnung des Parkens ein Punkt, der auch ohne die geplante Bebauung auf dem Gelände des alten Union-Stadions von vielen als erforderlich angesehen werde. Zum zweiten liefen aber auch noch Prüfungen, so dass etliche Entscheidungen, die der Initiative wichtig seien, erst später getroffen würden, betonte Hoferichter, der zudem darauf verwies, die Stadt habe BISON einen Gesprächstermin noch vor der BV-Sitzung am nächsten Montag angeboten.

Der Streit um die Parkplätze am Hermann-Löns-Weg schwelt schon seit Monaten. Die Bürgerinitiative befürchtet, dass sich die Situation nach einer Überbauung des Stadions nachhaltig verschlechtert.

(or)

08.04.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Hermann-Löns-Weg

Hoferichter kontert Kritik der Bison

Bürger vermissen Informationen zum Parkraum.

Kommenden Montag berät die Bezirksvertretung Ohligs/Merscheid/Aufderhöhe eine neue Parkraum-Ordnung für den Hermann-Löns-Weg. Die ist Teil des Bebauungskonzeptes für das Stadion-Gelände. Die Bürgerinitiative Bison begleitet das kritisch und fühlt sich von der Verwaltung übergangen. Anstatt vorher informiert zu werden, erfahre man erst über die Vorlage von den städtischen Überlegungen. „Es bleibt der Eindruck, dass Bürgerinitiativen in Wirklichkeit lästig sind und hinter den Kulissen eher als nervig betrachtet werden“, heißt es in einer E-Mail an den Baudezernenten Hartmut Hoferichter.

06.04.2016 -  Standpunkt im Solinger Tageblatt

 

Standpunkt von Philipp Müller

Josefstal: Juristische Messer wetzen

philipp.mueller@ solinger-tageblatt.de
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philipp.mueller@solinger-tageblatt.de

 

Ein neuer Bebauungsplan fürs Josefstal und den geplanten Freizeitpark wird sicher nicht ohne Murren der Anwohner akzeptiert werden. 2012 scheiterte der erste Entwurf für den Park bereits vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster. Deshalb jetzt aber gar nichts zu tun, das wäre sicher auch falsch. Für den Sportplatz gibt es eine Notwendigkeit. Er ist in eine Kette an Entscheidungen eingebunden, wann und wie das ehemalige Stadion am Hermann-Löns-Weg bebaut werden kann. 

Dort haben die Bürger aber vorgemacht, wie es geht. Sie haben nicht sofort die juristischen Messer gewetzt. Sie stellten Fragen. Schlaue, tiefsinnige. Und sie bekamen Antworten. Nicht alle überzeugten. Doch in der Demokratie geht es eben nicht nur nach dem Willen der Mehrheit. Die Minderheit braucht Gehör. Das ist das Prinzip der Bürgerbeteiligung. Verwaltung und Politik sollten das frühzeitig beherzigen – bevor geklagt wird. 

Plan fürs Josefstal kommt im Juni

06.04.2016 -  Bericht im Solinger Tageblatt

 

Aufderhöhe

Plan fürs Josefstal kommt im Juni

Auf der rot markierten Fläche soll voraussichtlich der Sportplatz Josefstal entstehen. Pläne dazu folgen im Juni. 
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Auf der rot markierten Fläche soll voraussichtlich der Sportplatz Josefstal entstehen. Pläne dazu folgen im Juni. 

Neuer Sportplatz ist Voraussetzung für Baustart Hermann-Löns-Weg.

Von Philipp Müller

Es wird Juni werden bis der Bebauungsplan für den neuen Sportplatz in Aufderhöhe an der Straße Josefstal den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Das erklärte Stadtsprecherin Sabine Rische auf ST-Nachfrage. Damit liege man im Zeitplan, erklärte Baudezernent Hartmut Hoferichter (parteilos). Mit dem Bebauungsplan ist auch eine neue Planung des Freizeitparks Aufderhöhe verbunden. Er soll auf dem Gelände des ehemaligen Freibads Aufderhöhe errichtet werden.

Der Sportplatz Josefstal ist Teil eines Deals, der mit dem Verkauf des ehemaligen Union-Stadions am Hermann-Löns-Weg verbunden ist. Der dort noch in Betrieb befindliche Kunstrasenplatz soll in dem Moment aufgegeben werden, in dem der erste Anstoß auf dem neuen Platz gegenüber der Klinik Bethanien erfolgen kann. Dann will ein Investor in Ohligs eine große Wohnanlage mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern errichten. Den Spatenstich dafür plant Investor Bouwfonds Property Development (BDP) für 2017.

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Ob dieser Zeitplan für die 115 Wohnungen realistisch ist, das hängt nun davon ab, wie schnell der neue Bebauungsplan für Aufderhöhe rechtskräftig ist. In der Regel dauert ein solches Verfahren etwa ein Jahr – falls nicht noch gegen die Pläne geklagt wird. Gelingt das nicht, wird man sich wohl mit den Fußballvereinen über einen Ausweg unterhalten müssen.

Zuletzt hatte Marc Westkämper der Bezirksbürgermeister für Ohligs, Aufderhöhe und Merscheid, dem Oberbürgermeister und der Verwaltung in dieser Sache vorgeworfen, nicht schnell genug zu arbeiten und die Chancen Ohligs auf Spiel zu setzen. Das weisen Stadtsprecherin Rische und Dezernent Hoferichter in dieser Form zurück.

Von Anfang an hatte die Stadt das Frühjahr 2016 als Termin für die Vorlage des Plans genannt. In ihn muss noch ein Lärmschutzgutachten eingearbeitet werden. Es untersucht mögliche Emissionen durch den Freizeitpark. Für den Sportplatz hatte die Stadt im vergangenen November erklärt, brauche es ein solches Gutachten nicht. Am Ende geht es vor allem um Rechtssicherheit. Den ersten Plan für Aufderhöhe hatte das Oberverwaltungsgericht Münster 2012 kassiert.

04.04.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Hermann-Löns-Weg

Stadt will Parken am Stadion neu regeln

Auf dem Hermann-Löns-Weg wird es oft eng. Foto: Christian Beier
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Auf dem Hermann-Löns-Weg wird es oft eng. 

Auf dem Hermann-Löns-Weg sollen die Parkplätze am Straßenrand künftig versetzt angeordnet werden. Das schlägt die Stadtverwaltung der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid vor.

Dadurch soll der Begegnungsverkehr von Autos erleichtert werden. Zurzeit wird zwischen der Einmündung Schwanenstraße und dem Friedhofsparkplatz einseitig geparkt. Eine neue Regelung wird nötig, weil durch das auf dem Stadiongelände geplante Wohngebiet zusätzlicher Verkehr erwartet wird. ate

29.03.2016 -  Bericht in der Solinger Morgenpost

 

 | 00.00 Uhr

Solingen

Stadiongutachten: Grünes Licht für Häuser
Solingen: Stadiongutachten: Grünes Licht für Häuser
Die Tage des alten Union-Stadions in Ohligs sind gezählt. Ein neues Gutachten zur Bodenbeschaffenheit kommt zu dem Schluss, dass Wohnbebauung auf dem Areal unproblematisch ist.FOTO: Jürgen Moll
Solingen. Der Plan, anstelle des alten Union-Stadions in Ohligs 67 Wohnhäuser zu errichten, schreitet weiter voran. Eine Studie besagt jetzt, dass der Boden unter dem Stadion dafür geeignet ist. Von Martin Oberpriller 

Das Ende des Union-Stadions am Hermann-Löns-Weg rückt immer näher. Ein neu erstelltes Gutachten zur Bodenbeschaffenheit unter der Arena kommt zu dem Ergebnis, dass einer Bebauung des Geländes am Rande der Ohligser Heide nichts im Weg steht. Nach Informationen unserer Redaktion eignen sich sowohl der Untergrund des Traditions-Stadions selbst als auch der Boden unter dem benachbarten Kunstrasenplatz zur Errichtung neuer Wohnhäuser.

Damit ist erneut eine wichtige Hürde genommen, um anstelle der Sportanlagen 67 Einfamilien- sowie sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 115 Wohneinheiten zu schaffen. Bis zum Jahr 2020 will der Investor BPD Immobilienentwicklung mit Sitz in Köln eines der größten Bauvorhaben der zurückliegenden Jahre im Solinger Westen realisieren.

Nach den Osterferien werden sich die Vertreter von BPD sowie der Stadt Solingen ein nächstes Mal treffen. Dann wird das weitere Vorgehen in Sachen Wohnbebauung auf dem Stadiongelände besprochen. Das bestätigte jetzt der beim Bauträger zuständige Projektentwickler Joachim Siepmann auf Anfrage unserer Redaktion. Zu dem neuen Gutachten wollte sich Siepmann indes noch nicht äußern. Zunächst gelte es, alle Ergebnisse der Studie auszuwerten. Dies geschehe aktuell, hieß es bei BPD.

So könnten Teile der Häuser aussehen, die bis zum Jahr 2020 am Hermann-Löns-Weg in Ohligs gebaut werden sollen.FOTO: Mak (Archiv)

Die Immobiliengesellschaft hatte im Frühjahr des vergangenen Jahres das Wohnpark-Projekt von dem ersten Investor Viantis AG übernommen und den Kauf des rund 35.000 Quadratmeter großen Areals von der Stadt einige Monate später notariell beglaubigen lassen. Trotzdem blieben zur Bodenbeschaffenheit zunächst noch offene Fragen, auf die ein früheres Gutachten nach Ansicht von BPD keine ausreichenden Antworten geliefert hatte. So galt es etwa festzustellen, inwieweit das Gelände mit umweltschädlichen Stoffen belastet ist. Und zudem gab es an einigen Stellen Unklarheiten über die Tragfähigkeit des Geländes.

Solche Zweifel erscheinen aber durch die zweite Bodenstudie inzwischen hinreichend ausgeräumt, so dass dem anvisierten weiteren Zeitplan nun nichts mehr im Wege steht. Nachdem bereits im Dezember 2015 die Abgabefrist für Anregungen zum Bauvorhaben für Bürger endete, liegt im Frühsommer des laufenden Jahres der nächste wichtige Termin an. Möglichst noch im Juni soll die öffentliche Vorlage des Auslagebeschlusses erfolgen, damit die BPD Immobilienentwicklung im Herbst - sowie nach dem entsprechenden Satzungsbeschluss durch die Solinger Politik - ihren Bauantrag für das Projekt stellen kann.

Dieser dürfte eine Bearbeitungszeit von ungefähr drei Monaten in Anspruch nehmen, was bedeutet, dass mit einem Abriss des alten Union-Stadions für das Frühjahr 2017 zu rechnen ist. Direkt danach wäre es dann möglich, mit den Bauarbeiten an den neuen Wohnhäusern zu beginnen, von denen die ersten im Sommer 2018 bezugsfertig sein sollen.

Ein Szenario, das bei den alteingesessenen Anwohnern des Hermann-Löns-Weges allerdings nach wie vor für einige Skepsis sorgt. Denn etliche von ihnen befürchten, dass sich die Verkehrssituation in ihrem bislang eher ruhigen Wohnquartier nach dem Einzug der neuen Nachbarn spürbar verschlechtern könnte. Der Grund: Der Plan des Investors ist es, nicht allein das Stadiongelände sowie den dahinter liegenden Kunstrasenplatz zu überbauen. Auf dem alten Stadion-Parkplatz am Hermann-Löns-Weg sollen ebenfalls neue Wohnhäuser entstehen.

Die Stadt teilt solche Bedenken nicht, da ein Verkehrsgutachten im Herbst vergangenen Jahres zu dem Ergebnis gelangt war, die Verkehrs- und Parksituation bleibe beherrschbar. Dies wird jedoch von den Anwohnern wegen der dem Gutachten zugrundeliegenden Methodik angezweifelt.

Gleichwohl dürfte gerade die neue Studie zur Bodenbeschaffenheit unter dem Stadion im Rathaus für Erleichterung sorgen. Denn sollte es am Hermann-Löns-Weg vorangehen, stünde dem Bebauungsplan für den Ersatz-Kunstrasenplatz im Josefststal nichts mehr im Wege. Und dies ist wiederum auch wichtig, weil an diesem Bebauungsplan die zukünftige Entwicklung des geplanten Freizeitparks auf dem alten Freibad-Gelände in Aufderhöhe hängt.

Quelle: RP

22.03.2016 -  Artikel in der Solinger Morgenpost

 

 | 00.00 Uhr

Solingen

Verzögerungen bei Stadiongelände-Planungen
Solingen. Den Mitgliedern des Sportausschusses ist es in den vergangenen Wochen zu ruhig geworden um das Projekt Wohnbebauung am Hermann-Löns-Weg sowie dem damit verbundenen Bau eines Ersatzplatzes Josefstal. Von Guido Radtke

Auf Nachfrage nach dem Stand der Dinge musste Horst Schulten zugeben: "Es geht nicht rasant voran". Der Leiter des Stadtdienstes Sport und Freizeit berichtete, dass die Offenlage der Bebauungspläne für die Sitzungsperiode im Mai / Juni geplant sei.

Dass die Planungen bislang noch nicht schneller vorangegangen sind, hat zweierlei Gründe. Zum einen hat der Investor des Neubaugebietes auf dem Stadiongelände in Ohligs weitere Bodenproben entnommen und diese auswerten lassen. Zum anderen hatte beim Stadtdienst Planung in den vergangenen Wochen die Flüchtlingssituation sowie insbesondere die Frage nach Standorten für Holzhäuser Priorität.

"Der Bebauungsplan am Hermann-Löns-Weg hängt unmittelbar mit dem des Kunstrasenplatzes in Aufderhöhe zusammen", erklärte Schulten. Dieser soll fertiggestellt sein, bevor der bestehende Platz neben dem auf den Abriss wartenden Stadion aufgegeben wird. "Laut Vertrag mit dem Bauträger ist die Anlage bis Ende 2018 zu nutzen", machte Horst Schulten deutlich. Die BPD Immobilien-Entwicklung will das 35.000 Quadratmeter große Gelände mit bis zu 115 Wohneinheiten in mehreren Bauphasen erschließen. Über den Verkauf des Areals soll sich der Neubau der Ersatzanlage Josefstal finanzieren.

Quelle: RP

22.01.2016 -  Antwort von BISON an OB Tim Kurzbach, Politik, Verwaltung, Investor & Presse"Standorte für Flüchtlingshäuser" 

Standorte für Flüchtlingshäuser 2.pdf
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22.01.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Bezirksvertretung

SPD: Verkehr in Ohligs soll besser fließen

Vor allem im Berufsverkehr staut sich der Verkehr auf der Bonner und der Hildener Straße in Ohligs.

Das soll sich ändern. Die Verwaltung soll nach dem Willen der SPD prüfen, wie der Verkehrsfluss auf den beiden Straßen und der Zustand der Fahrbahnen verbessert werden können. Mit diesem Antrag befasst sich die Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid bei ihrer Sitzung am Montag, 1. Februar (17 Uhr, Verwaltungsgebäude Bonner Straße 100).

Pendler und Anwohner klagen regelmäßig über den zähen Verkehr auf den beiden Haupt-Einfallstraßen. Das Thema griff das ST im Herbst bei seinem großen Verkehrsreport auf.

Jetzt fordert die SPD, die Ampelschaltungen zu überprüfen. Auch soll die Verwaltung eine Lösung finden, um Rückstaus durch Linksabbieger zu vermeiden. Geklärt werden soll, wie dem zunehmenden Verkehr Rechnung getragen werden kann. ate

21.01.2016 -  Standpunkt von Jörn Tüffers im Solinger Tageblatt

 

Standpunkt von Jörn Tüffers

Zum Kovelenberg: Der OB in der Offensive

 

joern.tueffers@ solinger-tageblatt.de
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joern.tueffers@ solinger-tageblatt.de

 

Die Reaktionszeit beeindruckt: Einen Tag nach dem ST-Bericht über die Bedenken von Teilen der Ohligser Bevölkerung gegen eine Flüchtlingsunterkunft im Bereich Kovelenberg meldet sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach zu Wort. Den schmalen Grat, um den richtigen Ton zu treffen, meistert der 37-Jährige. Er geht auf die Sorgen der Bürger ein und weist deren Vorwürfe entschieden zurück: Die Integration der Flüchtlinge sei die Aufgabe aller Solinger und nicht nur derer, die sich ehrenamtlich um die Schutzsuchenden kümmern. Gleichwohl überrascht Kurzbachs Weg: Seinen Brief an die Bürgerinitiative Bison macht er öffentlich. Das hatten die Ohligser zwar auch getan; aber sie haben es deutlich schwerer als Politiker oder Verantwortliche im Rathaus, sich Gehör zu verschaffen. Briefe galten mal als etwas Vertrauliches. Eine Pressemitteilung mit den zentralen Aussagen hätte dem OB besser zu Gesicht gestanden. 

OB reagiert auf Kritik von Initiative

21.01.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Kovelenberg

OB reagiert auf Kritik von Initiative

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Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) appelliert an die Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung“ (Bison), die Interessen von Flüchtlingen nicht gegen die der „alteingesessener Bürger“ auszuspielen.

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Pauschale Befürchtungen, dass das soziale Miteinander im Viertel leiden oder der Wert der eigenen Immobilie sinken könnte, würdige er; sie könnten aber nicht ausschlaggebend sein, führt er in einem Brief an die Initiative aus. Das Schreiben hat Kurzbach auch an die Medien gesandt. Damit reagiert er auf eine Pressemitteilung der Initiative vom Montag. Darin hatte sie kritisiert, dass die Stadt den Kovelenberg an der Ohligser Heide als Standort für eine Flüchtlings-Unterkunft vorschlägt: Dadurch werde ein Fremdkörper platziert, der größer nicht sein könne, hieß es. Kurzbach dagegen vertritt die Auffassung, dass die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft sei. Er wehrt sich auch gegen den Vorwurf, dass Solinger Bürger vertrieben werden sollen. jtü

20.01.2016 -  Antwort von OB Tim Kurzbach zu "Standorte für Flüchtlingshäuser"

Antwort OB zu Standorte für Flüchtlingsh
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19.01.2016 -  Bericht im Solinger Tageblatt

 

Flüchtlinge

Anwohner sind gegen Holzhaus-Standorte

Die Ohligser Hofschaft Kovelenberg liegt im westlichsten Teil Solingens am Rande der Ohligser Heide und ist nur über die Teichstraße zu erreichen. Foto: Christian Beier
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Die Ohligser Hofschaft Kovelenberg liegt im westlichsten Teil Solingens am Rande der Ohligser Heide und ist nur über die Teichstraße zu erreichen. 

Protest-Briefe an den Oberbürgermeister kommen aus dem Ohligser Unterland und aus der Südstadt.

Von Hans-Peter Meurer

Kaum sind die ersten beiden Standorte der Holzhäuser für Zuwanderer von der Stadt bekannt gemacht und acht weitere Standorte in die engere Auswahl gebracht, schon hagelt es massive Proteste aus der Bevölkerung. Erste Kritik kommt sowohl von Anwohnern des Ohligser Unterlands, die sich gegen den Standort am Kovelenberg richtet. Auch Anwohnern aus der Südstadt haben sich inzwischen mit einer Protestnote an Oberbürgermeister Tim Kurzbach gewandt. Sie protestieren gegen den ebenfalls noch nicht politisch abgesegneten Bau einer Holzhaus-Notunterkunft auf einem Wald- und Buschgelände an der Schwabenstraße.

In Ohligs ist es die rund 120 Mitglieder starke „Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung“ (Bison), die Kritik übt. Die riesige Baumaßnahme auf dem Stadiongelände werde die Bewohner im Ohligser Unterland sowieso schon über Jahre hinweg an die Belastungsgrenze führen und die Wohn- und Lebensqualität erheblich mindern, heißt es. Mit der zusätzlichen Planung eines Flüchtlingshauses am Kovelenberg werde nunmehr ein weiterer Belastungsfaktor hinzugefügt, der zudem noch zu erheblichen sozialen Spannungen führen werde. „Dies ist für die gesamte Bewohnerschaft im Ohligser Unterland nicht akzeptabel“, heißt es weiter.

Initiative sieht Hofschaftscharakter am Kovelenberg in Gefahr

Bei dem Standort Kovelenberg handele es sich um ein Quartier mit Hofschaft-Charakter und sehr sensiblen Nachbarschaften, begründet die Initiative. Der Kovelenberg am Rande der Ohligser Heide entspreche zudem in keiner Weise den Kriterien für die Auswahl der Standorte. Dies gelte sowohl für die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr als auch für die Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen jeglicher Art, kritisiert Bison.

Besonders mangele es an einer sozialen Infrastruktur, aus der heraus standortnah eine Betreuung für eine solche spezielle Einrichtung erfolgen kann. „Mit dieser Baumaßnahme wird ein Fremdkörper platziert, der größer nicht sein könnte“, lautet das Fazit der Initiative.

Bezogen auf den Standort Kovelenberg komme hinzu, dass auch die ehemals städtischen Gebäude an der Teichstraße vor Jahren in private Hand übertragen wurden. Hier sei durch die neuen Besitzer über die Jahre hinweg in großer Fleißarbeit eine schmucke Siedlung entstanden. „Auch mit der Erwartung, einen Mehrwert durch die Investitionen zu erzielen.“

„Der Wert der Immobilien würde allerdings mit einer solchen neuen Nachbarschaft im gesamten Umfeld drastisch sinken“, fürchtet die Initiative, die im Zusammenhang mit den geplanten Standorten für Asylunterkünfte auch die Frage nach einer Bürgerbeteiligung ins Spiel bringt.

Das sieht auch Hansgerd Thür von der Schwabenstraße so. „Die Stadtverwaltung kann doch nicht einfach über die Köpfe der alteingesessen Solinger der Südstadt hinweg entscheiden“, hat auch er sich an Oberbürgermeister Kurzbach gewandt. Thür spricht nach eigenen Angaben für eine Vielzahl von Anwohnern der Schwabenstraße und der Hacketäuerstraße. „Wut“ mache sich inzwischen unter den Anwohnern breit, weil das als Bauplatz vorgesehene Gelände das „letzte Stück Baum- und Buschland mit einer Wasserquelle der Umgebung“ sei, um dessen Erhalt sich seit Jahren vor allem die Anwohner gekümmert hätten.

Stadt sucht intensiv nach Bauplätzen für zehn Holzhäuser

Insgesamt sucht die Stadtverwaltung Bauplätze für zehn Holzhäuser. Die ersten Holzhäuser sollen an der Zietenstraße (ebenfalls Südstadt) und der Jasperstraße (Wald) gebaut werden. Zwölf mögliche Standorte hat die Stadtverwaltung untersucht. Entscheidend für die Auswahl war unter anderem, wie zentral sie liegen und auch wie es um die Infrastruktur im näheren Umfeld bestellt ist.

DIE HOLZHÄUSER 

AUSMASSE Die Holzhäuser eines Herstellers aus dem Münsterland sind zweigeschossig. Sie sind 42,5 Meter lang und 16,7 Meter breit. 

BAU Die Firma baut die Häuser in Modulbauweise und übergibt sie schlüsselfertig an die Stadt. 

KAPAZITÄT In jedem der Gebäude kann die Stadt nach ihren Angaben bis zu 100 Menschen unterbringen. Die 21 Wohnungen pro Haus haben jeweils eigene Bäder und Küchen. 

STANDORTE Die Stadt plant mittelfristig, stadtweit insgesamt zehn derartige Holzhäuser zu errichten.

In der zweiten Prioritätsstufe werden zwei weitere städtische Grundstücke, das an der Schwabenstraße und eins an der Landwehrstraße (nahe der Eisenbahnstrecke) für besonders geeignet gehalten. Weitere Optionen sind städtische Flächen an der Nibelungenstraße (Gräfrath), an der Grimmstraße (Mitte), auf dem Parkplatz Weyersberg (Mitte) und eben am Kovelenberg.

18.01.2016 -  Artikel im Solinger Tageblatt

 

Asyl

Bürgerinitiative gegen Plan für Flüchtlingshaus

 

Mitglieder sehen Belastungsfaktor, der zu erheblichen sozialen Spannungen führen wird.

Die „Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung“ kritisiert Pläne der Stadt, am Kovelenberg ein Holzhaus für Flüchtlinge zu errichten. Die Verwaltung hatte zwölf Standorte vorgeschlagen. Zunächst sollen jedoch nur zwei Häuser in Mitte und Wald gebaut werden. Die Pläne seien ein weiterer „Belastungsfaktor, der zu erheblichen sozialen Spannungen führen wird“, schreibt die Bürgerinitiative unter anderem an OB Tim Kurzbach. „Dies ist für die Bewohnerschaft im Ohligser Unterland nicht akzeptabel.“ red

07.04.2014 - Bericht im Solinger Tageblatt

 

07.04.2014 09:50
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Stadion-Anlieger erwarten Kollaps

Mehr Infos zur Initiative:
bison-solingen.jimdo.com

Das Gespräch führte Thomas Kraft

Die Sorgen sind groß im Unterland – vor den Nebenwirkungen und den Folgen des geplanten Großbauprojekts auf dem Stadiongelände am Hermann-Löns-Weg. Deshalb haben sich Anwohner zur Bürger-Initiative Stadion Ohligs Neubebauung (Bison) zusammengeschlossen. Diese kämpft für eine Verbesserung des Verkehrskonzepts und gegen Nachteile für die Eigentümer der Grundstücke, die in der Umgebung liegen. Das ST sprach mit Nicole Meru (52), Bodo Primus (75) und Jörg Rabenschlag (49) – drei Vertretern der Initiative.

ST MONTAGSINTERVIEW

Welche konkreten Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Initiative?

 

DER STADION-PLAN

VERKAUF Die Stadt will das Stadiongelände für 3 Mio. Euro an den Investor Viantis veräußern. Bis Ende 2014 ist das Areal reserviert.

ENTWURF Geplant sind auf dem Gelände samt Parkplatz 115 Wohnungen, meist in Einfamilienhäusern. Erschließung: über den Hermann-Löns-Weg und den Ausbau der Stadionzugänge.

PROGNOSE Die Stadt rechnet nur mit 20 % mehr Verkehr.

Bodo Primus: Es geht uns um einen guten Austausch zwischen der Stadt und den Bürgern, die hier unten vor allem am Hermann-Löns-Weg und an der Teichstraße durch den Bau der geplanten Siedlung betroffen sein werden. Wir befürchten negative Folgen für die schon bestehenden Häuser, und es wird massive Verkehrs- und Parkprobleme geben.

 

Nicole Meru: Es ist ja schon jetzt sehr schwierig – durch die vielen Besucher des Vogelparks und der Heide, erst recht im Sommer, wenn das Freibad in Betrieb ist. Am Wochenende ist hier viel los.

Primus: Begegnungsverkehr ist am Hermann-Löns-Weg aufgrund der parkenden Autos kaum möglich. Nur wenn man in den wenigen freien Buchten wartet. Das ist zum Teil abenteuerlich.

Meru: Die Teichstraße ist an gewissen Tagen zugeparkt, erst recht, wenn am Sportplatz Brabant viel los ist. Auch für die Fußgänger ist das teilweise gefährlich.

Welche Chancen rechnen Sie sich für Ihre Proteste aus?

Primus: Man nimmt uns wahr. Das ist wichtig. Einige Fraktionen des Stadtrats haben zu uns Kontakt aufgenommen und zeigen Gesprächsbereitschaft. Wir sind ja auch nicht gegen die Bebauung. Das ist uns wichtig.

Meru: Wir wollen aber, dass es für das ganze Umfeld hier gut erträglich bleibt. Man kann uns nicht einfach die Wohnqualität nehmen, nur weil die Stadt unbedingt drei Millionen Euro für den Verkauf kassieren will.

Aber wie lässt sich eine Verschärfung der Probleme in der Bauphase Ihrer Meinung nach abmildern? Es gibt bei solchen Projekten doch immer Beeinträchtigungen für das Umfeld.

Jörg Rabenschlag: Beim Verkehr sehen wir keine echte Möglichkeit. Es ist ausgeschlossen, den Baustellenverkehr über die bisherigen Stadionzufahrten zu lösen. Sie müssen sich hier heute schon mal die Hupkonzerte anhören.

Meru: Das sind Pläne, die irgendwo am Schreibtisch entstanden sind, aber nicht vor Ort. Wir meinen, die Situation wird von der Stadt verharmlost.

Primus: Es gibt nur eine größere Lösung, die dann erhebliche Folgekosten verursacht und den Verkaufserlös erheblich schmälert. Das soll man dann aber auch frühzeitig aussprechen.

Woran denken Sie?

Primus: Die Stadt soll endlich Butter bei die Fische geben und sagen, dass die Parkmöglichkeiten am Hermann-Löns-Weg wohl verschwinden, dass vermutlich die Straße verbreitert wird und vielleicht auch die Bäume dafür fallen müssen. Wir befürchten, dass es darauf hinauslaufen wird.

Aber als das Stadion zu Zweit-liga-Zeiten noch in Betrieb war, ging es doch auch irgendwie. Da kamen sonntags tausende Zuschauer hierher.

Meru: Aber auch da galt ein Halteverbot. Aber wo sollen denn künftig die ganzen Autos hin? Es werden für den Neubau ja auch zwei Parkplätze verschwinden. Das passt doch alles nicht.

Die Stadt und der Investor haben ihre Pläne im September vorgestellt. Warum melden Sie sich erst jetzt zu Wort?

Meru: Zu dem Zeitpunkt haben wir uns gegründet. Inzwischen kommen um die 40 Menschen zu unseren Treffen. Das ist ein großes Thema im Unterland. Wir wollten uns zunächst damit beschäftigen und keine Schnellschüsse abgeben.

Primus: Wir sind ja keine Querulanten. Aus dem Stadiongelände muss etwas gemacht werden. Es kann nicht auf Dauer brachliegen. Deshalb sehen auch wir eine Bebauung als alternativlos an. Aber wir Anlieger dürfen nicht dauerhaft benachteiligt werden.

Dauerhaft? Die unangenehme Bauphase geht vorüber.

Rabenschlag: Aber die Verkehrs- und die Parkprobleme bleiben. Und viele haben ja auch Angst um ihre Häuser.

Erklären Sie warum.

Meru: Wegen des hoch stehenden Grundwassers. Es wird verdrängt werden, wenn so massiv gebaut wird. Aber was ist mit den Risiken für die Nachbarhäuser? Müssen sich die Eigentümer auf eigene Kosten schützen oder werden sie dafür finanziell entschädigt? Dazu hören wir bisher nichts. Wir meinen, das ist Sache der Stadt. Wer den Teig anrührt, backt auch das Brot.

Rabenschlag: Auch die Erschütterungen der alten Häuser durch den Schwerlastverkehr in der Bauphase sind zu prüfen.

Glauben Sie, dass Sie wirklich etwas bewegen können?

Primus: Man nimmt uns ernst. Und wir suchen den konstruktiven Dialog. Wir gehen auch nicht davon aus, dass die Stadt uns veräppeln will. Aber wir sind sehr wachsam.

26.03.2014 - Antwortschreiben SPD Solingen
SPD Solingen Antwortschreiben 2014-03-26
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24.03.2014 - Antrag Bündnis 90/Die Grünen zur Bauleitplanung Naturpark-HLW
Antrag Bündnis 90/Die Grünen zum TOP 9 Bauleitplanung Naturpark/Hermann-Löns-Weg der BV-Versammlung vom 24.03.2014
Antrag B90-Grüne TOP 9 HL-Bebauung-Verke
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Antrag wurde von der Bezirksvertretung in der Versammlung am 24.03.2014 abgelehnt!

24.03.2014 - Antrag Bündnis 90 / Die Grünen zur Einbindung der BISON
Antrag Bündnis 90/Die Grünen zur Einbindung der BISON zum TOP Naturpark-Hermann-Löns-Weg der BV-Versammlung vom 24.03.2014
Antrag B90-Grüne Einbindung BISON 2014-0
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18.03.2014 - Flyer BISON
Flyer Bison 2014-03-18.pdf
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17.03.2014 - BISON-Schreiben an Fraktionen
Antwort der BISON an diverse Fraktionen
BISON-Schreiben an Fraktionen 2014-03-17
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13.03.2014 - Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid Einladung 28. Sitzung
Einladung der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid zur 28. Sitzung am 24.03.2014 um 17:00 Uhr, in der auch unter TOP 9 (3443) die Bauleitplanung Naturpark/Hermann-Löns-Weg ((Stadion) vorgestellt wird.
Bezirksvertretung Einladung 28. Sitzung
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09.03.2014 - Stadt Solingen Beschlussvorlage
Beschlussvorlage der Stadt Solingen vom 09.03.2014
3443 Beschlussvorlage 2014-03-09.pdf
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06.03.2014 - Schreiben Bündnis 90/Die Grünen
Schreiben Bündnis 90/Die Grünen an Stadtdirektor Hoferichter
Brief Bündnis 90+Die Grünen an Stadtdire
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05.03.2014 - SPD Solingen Antwortschreiben
Antwort der SPD Solingen auf unser Schreiben vom 21.02.2014
SPD Solingen Antwortschreiben 2014-03-05
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28.02.2014 - Stadt Solingen Antwortschreiben
Antwort der Stadt Solingen auf unser Schreiben vom 21.02.2014
Stadt Solingen Antwort 2014-02-28.pdf
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27.02.2014 Bericht im Solinger Tageblatt

 

Stadion-Baupläne lösen Ängste aus

Von Thomas Kraft

Es formiert sich neuer Widerstand gegen die Baupläne auf dem Stadion-Gelände am Hermann-Löns-Weg. Eine Bürgerinitiative hat sich jetzt mit einem Brief an Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) und die Ratsfraktionen gewendet. Darin formulieren die Mitglieder ihre Bedenken und Befürchtungen. Vor allem geht es um die negativen Folgen für die Anlieger des Areals im Unterland.

So warnt die Bürgerinitiative Stadion Ohligs Neubebauung (BISON) vor beträchtlichen Verkehrsproblemen während der Bauzeit. „Bei aller Fantasie ist es nicht vorstellbar, wie der notwendige erhebliche Schwerlastverkehr Zugang zur Baustelle erhalten und nicht zu Beeinträchtigungen führen soll“, heißt es in dem dreiseitigen Schreiben, das dem ST vorliegt. Schon jetzt sei die Situation am Hermann-Löns-Weg schwierig. Auf mehreren hundert Metern sei Begegnungsverkehr kaum möglich. Autos müssten in freie Parkbuchten ausweichen, um entgegenkommende Fahrzeuge passieren zu lassen.

Die Anwohner befürchten zudem, durch den Bauverkehr gingen Stellplätze verloren. Die Erschütterungen seien womöglich auch schädlich für die alten Häuser und die Bäume am Straßenrand.

Anwohner fordern frühzeitige Beteiligung am Verfahren

Der künftige Zu- und Abflussverkehr aus und in Richtung Westen (Hilden) belaste ebenfalls die beruhigte Teichstraße. Schon heute müssen sich dort die Autos aneinander vorbeiquetschen.

Sorge bereitet zudem der hohe Grundwasserstand. Die Folgen des Siedlungsbaus seien für das Gelände und die angrenzenden Häuser nicht absehbar. Derartige Veränderungen seien bei deren Errichtung nicht einkalkuliert worden. Die Initiative fordert das Rathaus und die Politik daher auf, eine rechtzeitige Bürgerbeteiligung zu gewährleisten – bevor erste Pflöcke eingeschlagen würden.

Bis Ende 2014 beabsichtigt die Stadt, den Bebauungsplan aufzustellen. Bis dahin ist das Gelände für den Investor Viantis reserviert, der das Areal für drei Millionen Euro kaufen will und 115 Wohneinheiten plant. Derzeit würden die Vorstellungen des Bauträgers und der Planungsgesellschaft abgestimmt, erklärte Stadtplaner Karl-Heinz Schmidt gestern. Ende März, Anfang Juli würden die Entwürfe den politischen Gremien vorgelegt, um die Bürgerbeteiligung zu starten.

21.02.2014 - Schreiben BISON

 

Bürger - Initiative Stadion Ohligs Neubebauung

42697 Solingen, Hermann-Löns-Weg 24 bison-solingen@online.de

 

 

Ratsfraktion

Christlich Demokratische Union (CDU)

Fraktionsgeschäftsstelle

Elisenstr. 11

 

42551 Solingen

 

 

Solingen, 21.02.2014

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Zukunft des Ohligser Fußballstadions mit seinem umliegenden Areal bewegt die Menschen in dieser Stadt, insbesondere die Anwohner, seit langer Zeit. Die Interessen wechseln hier vom Behalt des Stadions bis hin zur Vermarktung der Liegenschaft.

 

Diese Ungewissheit ging in der Vergangenheit einher mit diversen anderen Problematiken. So waren die Anwohner des Ohligser Unterlandes u.a. konfrontiert mit der Verlängerung der Viehbachtalstraße, mit dem Abriss von Häuserzeilen, der alten Schützenburg oder der Idee, den Vogelpark zu verlagern um dort einen Sportplatz zu errichten.

 

Die hier lebenden Menschen haben, wie grds. alle Einwohner dieser Stadt, ein Anrecht darauf, dass die Stadt im Rahmen ihrer Daseinsvorsorge auch hier endlich einmal für eine Beruhigung sorgt.

 

Die bislang bekanntgewordenen Vermarktungsabsichten lassen ein solches Bemühen bislang nicht erkennen. Die Menschen im „Ohligser Unterland“ sehen diese Entwicklung mit großer Sorge. Sie haben sich daher zu einer Bürgerinitiative zusammengefunden um ihre Befürchtungen darzulegen und Schäden an der Umwelt sowie Nachteile für die Menschen zu vermeiden.

 

Die finanzielle Situation der Stadt Solingen und das Zusammenwirken mit der Firma Viantis AG, Tochtergesellschaft der Sparda-Bank-West, ist geprägt von beidseitiger Gewinnerzielungsabsicht. Grds. ist dies nichts negatives, würde es nicht zum Schaden von Umwelt und zum Nachteil der Anwohner gereichen. Nach den bisher publizierten Planungs- und Durchführungsabsichten besteht begründete Sorge, dass genau dies dem Profit geopfert werden soll. Eine Beteiligung und Auseinandersetzung mit dem Bürger ist zu einem frühzeitigen Stadium unerlässlich, zeigt die Erfahrung doch, dass es nicht sinnvoll ist „die Pflöcke frühzeitig einzuschlagen“ und am Menschen vorbeizuplanen, es sei denn man hält wirtschaftliche Interessen für ein höheres Gut.

 

Diese Denkweise möchten wir den Agitatoren nicht unterstellen und erlauben uns auf diverse Problemlagen hinzuweisen:

 

 

 

1. Umwelt

 

Es wird darauf hingewiesen, dass sich das dortige Umfeld durch einen grds. hohen Grundwasserstand auszeichnet. Nachhaltige Veränderungen des Untergrundes bedeuten weitreichende Erschwernisse für die zu erstellenden Baukörper, aber vielmehr noch Auswirkungen auf bestehende Baukörper, bei deren damaliger Erstellung derartige Veränderungen des Umlandes nicht kalkuliert werden konnten. Eigentümern bestehender Baukörper im Umfeld ist daher zu raten ein Beweissicherungsverfahren vor Baubeginn anzustreben.

 

Auch sind mögliche Auswirkungen solcher Grundwasserveränderungen auf den schützenswerten Bereich des Feuchtbiotops unbekannt. Geeignete fachkompetente Stellen wären hier hinzuzuziehen.

 

2. Bauphase

 

Bei aller Fantasie ist nicht vorstellbar, wie der notwendige und erhebliche Schwerlastverkehr Zugang zur Baustelle erhalten und nicht zu Beeinträchtigungen führen soll, die akzeptabel wären. Der Hermann-Löns-Weg ist bereits jetzt schon geprägt von einem latenten Verkehrsproblem. Auf einer mehrere hundert Meter langen Strecke ist ein passierender Gegenverkehr nicht möglich. Nur Dank einiger weniger Ausbuchtungen ist es schwerlich möglich diesen Straßenabschnitt zu durchfahren. Hinzukommender Schwerlastverkehr ist hier nicht vorstellbar, ohne den Anwohnern die bisher bestehenden Parkmöglichkeiten zu rauben, was nicht geht, wenn vorhandener Parkraum am Sportplatz und teilweise am Friedhof bebaut werden soll.

 

Durch den Schwerlastverkehr zu erwartende Erschütterungen im Bereich der Bestandshäuser, lassen nur den erneuten Rat zu, ein Beweissicherungsverfahren anzustreben.

 

Ebenso sind Schäden an den schützenswerten Bäumen der Alleenstraße zu befürchten, die unserer Kenntnis nach einem gesetzlichen Schutz unterliegt.

 

3. Zustand nach Fertigstellung

 

Bei den bislang bekannten Planungsvorhaben ist von einer massiven Zunahme des ruhenden und fließenden Verkehrs auszugehen.

 

Der bislang vorhandene Parkraum am jetzigen Sportplatz, und zumindest teilweise der vorhandene Parkplatz am Friedhof, werden bebaut. Insofern ist eine gravierende Verschlechterung zu erwarten. Diesem Umstand wäre nur durch die Erstellung von anderem, ausreichendem Parkraum zu entgegnen. Bei den Gegebenheiten würde dies vermutlich die Errichtung von Tiefgaragen bedeuten, die erneut eine Beeinträchtigung der Umwelt mit sich brächte (siehe 1. Umwelt).

Weiterhin ist der Zu- und Abfluss des Gesamtverkehrs, sei es über den Hermann-Löns-Weg / Schützenplatz oder über die Nachbargemeinde Hilden im Bereich der Teichstraße mehr als kritisch zu bewerten. Beide Straßen wären mit derartigem Verkehrsaufkommen überlastet und würden zu weiteren Baumaßnahmen und damit Kosten führen, wem auch immer diese dann angelastet werden.

 

 

 

4. Fazit

 

Die Bürger-Initiative Stadion Ohligs Neubebauung (BISON) fordert daher Politik und Verwaltung auf, Entscheidungen zu treffen, die bei einer derart gewaltigen Baumaßnahme die Wohn- und Lebensqualität der hier lebenden Menschen sicherstellt. Insbesondere ist eine rechtzeitige Beteiligung an Entscheidungen wünschenswert. Eine Bürgeranhörung ist einzuberaumen, solange Entscheidungen noch nicht getroffen worden sind. Insofern bitten wir um Mitteilung über den aktuellen Stand der Maßnahme und künftig über sich eventuell ändernde Gegebenheiten.

 

In der Hoffnung, die Besorgnisse der Anwohnerschaft nachvollziehbar dargelegt zu haben, erwarten wir gerne Ihre Antwort.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. stellvertretend für BISON

 

 

 

 

 

Ursula Diel Bodo Primus Daniela Karten Volker Merz Thomas Gindler

 

 

 

Verteiler:

 

Ratsfraktion Christlich Demokratische Union (CDU), 42551 Solingen, Elisenstr. 11

Ratsfraktion Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), 42651 Solingen, Birkenweiher 26

Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen-offene Liste, 42651 Solingen, Eiland 10

Ratsfraktion Freie Demokratische Partei (FDP), 42651 Solingen, Kölner Str. 8

Fraktion Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BFS), 42699 Solingen, Höhscheider Str. 116

Ratsfraktion Demokratische Soziale Wahlalternative, 42655 Solingen, Augustastr. 8

Freie Bürger Union (FBU), 42653 Solingen, Bechsteinstr. 37

Ratsmitglieder Wählergemeinschaft Solingen-Aktiv, 42655 Solingen, Klemens-Horn-Str.3

Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid, 42651 Solingen, Rathausplatz 1

Herrn Oberbürgermeister Norbert Feith, 42651 Solingen, Rathausplatz 1

Stadtverwaltung Solingen, Stadtdienst 60-Stadtentwicklungsplanung, 42651 Solingen, Rathausplatz 1

Stadtverwaltung Solingen, Stadtdienst 61-Planung, Mobilität, Denkmalpflege, 42651 Sg., Rathauspl. 1

Stadtverwaltung Solingen, Stadtdienst Immobilienmanagement, 42697 Solingen, Bonner Str. 100

Stadtverwaltung Hilden, SG 66.1 Straßenbau, 40721 Hilden, Am Rathaus 1

Solinger Morgenpost, 42651 Solingen, Eiland 19-21

Solinger Tageblatt, 42651 Solingen, Mummstr. 9

Radio RSG, 42653 Solingen, Alleestr. 1

WDR Studio Wuppertal-Lokalzeit Bergisch Land, 42103 Wuppertal, Friedrich-Ebert-Str. 55

Viantis AG, 40476 Düsseldorf, Roßstr. 92